Haus der Architektur, München
ausgestattet mit JUNG Komponenten in LS 990 in Alpinweiß
Architekten: Manfred Drescher und Dieter Kubina
Das neue Domizil der Bayerischen Architektenkammer, idyllisch in einem Park am Nymphenburger Kanal gelegen, befindet sich in nobler Nachbarschaft.
Genau gegenüber steht eine neobarocke Villa mit den typischen Stilelementen dieser prunkliebenden Epoche.
Die Münchner Architekten Manfred Drescher und Dieter Kubina, die 1997 mit der Planung für das neue Kammer-Gebäude begannen, suchten und fanden für die Gemengelage zwischen historischem Bestand und modernem Bauvorhaben eine souveräne Lösung: Sie setzten kompromisslos auf Kontrast. Hier das verspielte Schlösschen - dort ein strenger Kubus, der minimalistisch auf die bloße Form reduziert ist. Ebenso genügsam beschränkte man sich auf drei wesentliche Baustoffe - Sichtbeton, Glas und Stahl.
Der dreigeschossige Bau mit einer Nutzfläche von 1500 m2 findet in der zeitgemäßen Münchner Architektur so gut wie keine Entsprechung. Zu rigide ist die rein funktionale Formensprache, die keine Schnörkel zulässt. Vielleicht auch gerade deshalb etablierte sich das neue Haus der Architektur sehr schnell zu einem Mekka der Baukultur.
Bei der Auswahl der Schalter zeigten sich die beiden Baumeister ebenfalls konsequent. Die Entscheidung fiel zugunsten der Serie LS 990 in Alpinweiß, die von vielen Architekten im Objektbau bevorzugt wird. Das klassische Design-Programm in quadratischer Optik passt hervorragend zur kühlen Eleganz moderner Bauten.